Eine prägnante Einführung in Hugo Stinnes und sein mächtiges Industrie-Imperium, das Deutschland nach dem Krieg neu formte.
Dieses Buch untersucht das Leben eines der prominentesten Industriellen Deutschlands und die Entstehung großer Konzernstrukturen im rheinisch-westfälischen Revier. Es beleuchtet, wie Stinnes’ Leadership, Familiendynamik und strategische Verknüpfungen über Kohle, Erz und Elektrizität hinweg eine neue Wirtschaftsordnung prägten – jenseits von Einzeltiteln und einzelnen Betrieben.
Der Text verknüpft Biografie, Unternehmensführung und wirtschaftliche Entwicklungen zu einem umfassenden Bild der deutschen Trust-Bildung. Er vergleicht deutsche Strukturen mit amerikanischen Modellen und zeigt, wie Dezentralisierung und Integrated Business Modelle das Rohstoff- und Fertigungsnetz zusammenführten. Leser erhalten Einblicke in Motive, Machtverhältnisse und die gesellschaftliche Wirkung dieser Großkonzerne.
* Wie Stinnes ein vielstufiges Konzernnetz aus Rohstoffgewinnung, Weiterverarbeitung und Vertrieb formte.
* Wie deutsche Trusts sich von amerikanischen Vorbildern unterscheiden und warum Zentralisierung anders funktioniert.
* Welche Rolle Familienführung, Mitarbeiterschaft und politische Einflüsse im Konzernspiel spielen.
* Welche Auswirkungen die Konzentration großer Industrieunternehmen auf Wirtschaft und Gesellschaft hatte.
Ideal für Leserinnen und Leser, die sich für Wirtschaftsgeschichte, Industriekonzern-Entwicklung und das deutsche Wirtschaftsleben der Zwischenkriegszeit interessieren.